B&S Zentrallabor

Seilerstätten Labor GmbH
Seilerstätte 4, 4010 Linz
Tel +43 732 7677 – 3600
Fax +43 732 7677 – 3799
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Über uns

Seit 1. Jänner 2006 kooperieren das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder und das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern mit einer Labor-Spitalspartnerschaft - B&S Zentrallabor. Somit ist dieses Zentrallabor das größte Krankenhauslaboratorium in Oberösterreich.

Das gemeinsame Werteverständnis für das B&S Zentrallabor ist eine Symbiose beider Ordenswerte auf der Basis des christlichen Glaubens. Professionalität im Tun, Toleranz und Freude im Miteinander, Vorreiter in Forschung und Innovation und die Rolle des Entwicklers an sich beschreiben das formulierte Selbstverständnis.

Einzigartige Vollversorgung in der Labordiagnostik in Oberösterreich
Zweck der Kooperation ist es, Kompetenzen zu bündeln, hoch qualitative Laborleistungen für beide Krankenhäuser (für Ärzte und für Patienten) in der Versorgung zu bieten und wissenschaftliche medizinische Leistungen zu fördern. Die dadurch entstehenden Synergien auf fachlicher und technischer Seite ergeben eine Vollversorgung in der Labormedizin, welche in Oberösterreich ein völlig neues Konzept darstellt.

Durch die Fusionierung der Institute für Laboratoriumsmedizin des Konventhospitals der Barmherzigen Brüder und jenes der Barmherzigen Schwestern Linz entstand dieses Zentrallaboratorium. Das B&S Zentrallabor wurde aus der Struktur der Krankenhäuser ausgegliedert und als ein selbstständiges, gemeinnütziges Unternehmen, das im Eigentum der Träger beider Krankenhäuser steht, aufgebaut. Nach dem Krankenanstaltengesetz (KAG) stellt die Seilerstätten Labor GmbH (B&S Zentrallabor) jetzt eine Krankenanstalt in der Rechtsform eines selbstständigen Ambulatoriums für Laboratoriumsdiagnostik dar.

Als Vollversorger zweier Akut-Krankenhäuser in Linz mit insgesamt 1.100 Betten können - bis auf wenige Ausnahmen - alle im Krankenhaus angeforderten Laboranalysen vor Ort durchgeführt werden. Auch die Versorgung mit sämtlichen Hämoderivaten wird durch das neue Zentrallaboratorium garantiert. Durch das hoch qualifizierte Team mit drei Fachärzten, einem Facharzt in Ausbildung, einem Chemiker und rund 35 biomedizinischen Analytikerinnen und Analytiker ist man in der Lage ein sehr breites Spektrum für die klinischen Abteilungen abzudecken.

Labordiagnostik rund um die Uhr
Das Labor bietet mit seiner hochwertigen labormedizinischen Versorgung eine Kombination von schneller und sicherer Unterstützung für Diagnose und eine kompetente Beratung für die klinisch tätigen Ärzte.
Sieben Tage pro Woche, 24 Stunden am Tag, sind die Labor-Mediziner und die biomedizinischen Analytikerinnen und Analytiker für die Patienten und Ärzte im Einsatz. Es ist uns im neuen Kooperationslabor durch Konsolidierung der klinischen Chemie und der Immunchemie gelungen, mehrere Analyzer einzusparen. Es ist nun möglich auf einem einzigen großen modularen Gerät etwa 60 % der angeforderten Laborroutine abzudecken. Da dadurch das Aufteilen der einlangenden Proben auf mehrere verschiedene Arbeitsplätze entfällt, können wir Zeit wie auch Kosten einsparen.

Optimierte Prozessabläufe
Mit der Umstellung auf ein modernes, zeitgemäßes Laborinformationssystem (LIS) konnte auch die Kommunikation mit den Krankenhausinformationssystemen (KIS) verbessert. Es ist nun beiden Spitälern möglich, direkt über Bildschirm und KIS auf den Stationen oder Ambulanzen die Laboruntersuchungen elektronisch anzufordern. Auch die Probenröhrchen werden schon auf den Stationen primär etikettiert und können so im Zentrallaboratorium sofort in den Arbeitsprozess übernommen werden. Dies wiederum spart Zeit und minimiert überdies die Verwechslungsgefahr. Die sogenannte Turn-around time - die Zeit vom Anfordern der Probe bis zum Ergebnis auf dem Befund - wird durch alle diese Maßnahmen entsprechend verringert.
Das hat viele Vorteile, sowohl für die Ärzte als auch die Patienten. Da die meisten Laborbefunde bereits am späten Vormittag zur Visite vorliegen, können die Ärzte therapeutische Maßnahmen schneller einleiten, bzw. weitere diagnostische Schritte setzen. Die Patienten profitieren ihrerseits von einer schnellen Diagnose und damit von einer rasch eingeleiteten spezifischen Therapie.
Die dadurch frei werdenden Kapazitäten ermöglichen außerdem Implementierung und gezielten Ausbau neuer Technologien. Damit können das Methoden-Spektrum und die diagnostischen Möglichkeiten kontinuierlich erweitert werden. Beispiele dafür wären die Erweiterung der High pressure liquid chromatographie (HPLC), der Durchflusszytometrie sowie der Gentechnologie.

Qualität und Kosteneinsparung: kein Widerspruch
Die Seilerstätten Labor GmbH ist nicht Gewinn orientiert, der Erfolg hängt vom wirtschaftlichen Erfolg der beiden Ordenskrankenhäuser ab. Ein maßgebliches Ziel, das auch von den Entscheidungsträgern der Gesundheitspolitik Oberösterreichs - als Initiatoren dieses Projektes - vorgegeben wurde, ist die Reduktion der Kosten im Laborbereich ohne Abstriche in der Qualität zu machen. Dieses Ziel, das kann man jetzt durchaus schon prognostizieren, werden wir mit diesem neuen Kooperationslaboratorium erreichen.
Eine weitere Hilfe auf diesem Wege sind die übergeordneten Ordensstrukturen der Barmherzigen Brüder und der Barmherzigen Schwestern. Beide Krankenhausorden sind  österreichweit Träger mehrerer Krankenanstalten. Das neue Kooperationslabor kann daher den zentralen Einkauf, die zentralen IT-Abteilungen und die zentralen Finanzkontrollen nützen. All diese Möglichkeiten optimieren die Kosten und bieten eine umfassende Lösungskompetenz für alle Teilbereiche dieses neuen Projektes.
Aus diesen Gründen ist die Seilerstätten Labor GmbH für die beiden Krankenhäuser in Linz bereits jetzt ein Vorzeigemodell für den funktionierenden Kooperationsgedanken geworden.