Ambulanz
Ambulanzzeiten:| Montag bis Freitag | 7.00 bis 14.00 Uhr |
| Telefon | DW 3702 |
Ambulanz für Patienten mit oraler Antikoagulation
(OAK)
Besonders für schwer einstellbare Patienten sowie für Patienten, die einer
besonderen Einstellung bedürfen (z.B. oral antikoaguliert und zusätzlich
Thrombozytenaggregationshemmer), OAK-Patienten mit Selbstmanagement,
OAK-Patientinnen, die eine Schwangerschaft anstreben oder OAK-Patienten, die
auf nieder molekulare Heparine umzustellen sind.
Ambulanz für Gerinnungsstörungen und Thrombophilie
Abklärung und Diagnostik von Blutungsneigungen plasmatischer und
thrombozytärer Ursache. Rationelle und sinnvolle Thrombophiliediagnostik mit
kompetenter medizinischer Beratung und daraus ableitbaren
Therapieoptionen.
Ambulanz für Fettstoffwechselstörungen
Umfassende Diagnostik und Abklärung von Fettstoffwechselstörungen sowie
medizinische Beratung über sich daraus ergebende therapeutische
Konsequenzen.
Selbstmanagement der oralen Antikoagulation (OAK)
Wir sind seit 2001 ein Schulungszentrum für das Selbstmanagement der oralen
Antikoagulation. Diese Schulung erfolgt nach den Standards der
Österreichischen Arbeitsgruppe zur Selbstkontrolle der oralen
Antikoagulation (ÖASA).
Mit Blutgerinnungs-Messgeräten, die seit einiger Zeit auf dem
österreichischen Markt erhältlich sind, können Patienten, bei denen eine
orale Antikoagulation (z.B. mit Marcoumar® oder Sintrom®) durchgeführt wird,
selbst ihren INR/Quick-Wert bestimmen. Patienten, die auf unabsehbare Zeit
antikoaguliert sind, soll nun im Rahmen eines mehrstündigen Kurses die
Möglichkeit gegeben werden, unter ärztlicher Anleitung das Selbstmanagement
der oralen Antikoagulation zu erlernen.
Im Verlauf dieser ambulant durchgeführten Schulung, die einen Zeitbedarf von
insgesamt 6 - 8 Stunden an zwei getrennten Terminen in Anspruch nimmt, soll
der Patient Wissen und Erfahrung sammeln, gewissenhaft und sicher die
aktuelle Gerinnungssituation mit Hilfe eines Gerinnungsmonitors zu
überwachen, erforderliche Dosiskorrekturen gezielt vorzunehmen und auf
mögliche Probleme und Komplikationen angemessen zu reagieren.
Patienten, bei denen die Voraussetzungen für Teilnahme an einer derartigen
Schulung gegeben sind, können sich an in unserem Zentrallabor zu einem
Einführungsgespräch anmelden (Tel.: DW 3621 bzw. 3620). In weiterer Folge
wird dann mit den Patienten ein Schulungs-Termin fixiert. Nach erfolgreicher
Absolvierung des Kurses erhält der Patient ein Schulungszertifikat und einen
Verordnungsschein, mit welchen die Übernahme der Gerätekosten bei der
Krankenkasse eingefordert werden kann. Nach Beginn des Selbstmanagements
muss der Patient allerdings auch weiterhin in Observanz seines betreuenden
Arztes verbleiben, um zu gewährleisten, dass routinemäßige ärztliche
Kontrolluntersuchungen durchgeführt werden.

